Tagblatt Online, 29. März 2011 01:05:00

Der musikalische Salto gelingt

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Die Musikgesellschaft Aadorf zeigte eine sehr gute Leistung. (Bild: Bild: Christoph Heer)

Die Musikgesellschaft Aadorf bot eine äusserst gelungene Unterhaltung zum Motto «Salto Musicale». Begeisternd war die Premiere der Jugendband Dynamics.

christoph heer

aadorf. An der Musikunterhaltung im Gemeindezentrum Aadorf waren knapp 200 Gäste aufgrund des Mottos «Salto Musicale» in froher Erwartung auf das Bevorstehende. Die Wartezeit liessen sie sich mit kulinarischen Höhenflügen, sprich feinen Würsten, verkürzen. Mit wenig Verspätung folgte als erstes bereits ein wichtiger Höhepunkt. Beim allerersten Auftritt der Jugendband Dynamic kamen die Zuhörer in den Genuss eines kleinen Spektakels. Denn die fünf Jugendlichen schienen zwar etwas verloren auf der grossen Bühne, vermochten jedoch musikalisch zu zeigen, was in ihnen steckt.

Überzeugende Solisten

Die Musikgesellschaft Aadorf zeichnet sich auch durch ihre professionellen Solisten aus. Natürlich steht die Harmonie eines solchen Vereins im Vordergrund; umso besser wenn man dazu auf etliche spielstarke Solisten zählen kann.

Susanne Flatz, Richard Frischknecht, Tanja Hauser und Raphaela Stutz mit ihren Querflöten. Robin Schöni mit seinem Xylophon. Hans Keller und Ruth Keller mit der Trompete und Caroline Buess, Hubert Bürgisser, Paul Fässler und Stefan Zehnder mit ihren Posaunen, sie alle überzeugten. Ebenso sorgten zur Komposition «Fascinating Drums» Anita Mazenauer, Markus Ronner, Marcel Schöni und Robin Schöni für den Weckruf des Abends. Bei ihrem Solo für Perkussion donnerte die Perkussionswelle unaufhaltsam durch den Saal.

Seit 1969 Vereinsmitglied

Arthur Frischknecht amtet seit 22 Jahren als Präsident. Man merkt es ihm an, dass er diesen Job heute noch mit viel Herzblut erledigt. «Seit 1969 bin ich beim Verein dabei und habe so viel Schönes erleben dürfen», sagte er dankbar. Über den Dirigenten Marco Frischknecht fand er ebenso nur lobende Worte wie über alle seine Kameraden. Und lachend fügte er an, dass er so lange Präsident bleibe, wie ihm seine Musikanten Folge leisten würden.

Es war ein gemütlicher Abend, den die Besucher genossen. So auch Marlies Spiller aus Elgg. «Solch tolle Anlässe lasse ich mir doch nicht entgehen», schwärmte sie und hoffte auf das nötige Quentchen Glück bei der Nietenverlosung um Mitternacht.

Quelle: thurgauer Tagblatt