Azzurro, il pomeriggio è troppo azzurro e lungo per me

Aadorf – Vespa, Pasta, Vino, Tricolore am Samstagabend stand der Aadorfer Gemeindesaal ganz im Zeichen unseres südlichen Nachbarlandes. Unter dem Motto «Viva l’Italia» lud die Musikgesellschaft Aadorf zu ihrem jährlichen Unterhaltungsabend. Den Auftakt des Konzertes unter der Leitung von Dirigent Marco Frischknecht übernahm die 2009 gegründete Jugendband «dynamic». Und die wollte von der allgegenwärtigen Italianià noch nichts wissen. Hatte sie sich doch mit Stücken wie Offenbachs «Can can» oder «Yellow Submarine» von den Beatles eher Richtung Norden orientiert. Des reichhaltigen italienischen Musikschaffens nahm sich dafür anschliessend die Musikgesellschaft an. Der erste Teil war ganz in der Klassik angesiedelt. Zwischen Stücken von Verdi und Puccini und seinen Einsätzen am Flügelhorn übernahm Gemeinderat Roman Engeler die Moderation – wie das ganze Orchester noch in der ordentlichen Uniform. Diese wich dann im zweiten Teil einem individuelleren – sprich «italienischeren» – Tenü. Schliesslich war auch das Programm von der Klassik in die Moderne übergegangen. Moderiert vom Aadorfer Gino Russo spielte die Musikgesellschaft weltberühmte Hits der italienischen Pop-Geschichte. Dabei durfte natürlich auch Adriano Celentanos «Azzuro» nicht fehlen.

Text und Bilder: Olaf Kühne